1.Online -
Boerse rund um die Kunststoffverarbeitung
- Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal - Prof. Dr.-Ing. G. Ziegmann
- Geschaeftsbereich: Forschung+Ausbildung
Strasse: Agricolastr. 6
PLZ: 38678
Ort: Clausthal-Zellerfeld
Land: D
Ansprechpartner: Herr Michael Bosse
Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: 05323 / 72 20 80
Fax: 05323 / 72 23 24
E-Mail: ingrid.kunzler@tu-clausthal.de
Homepage: http://www.puk.tu-clausthal.de
- Lange Zeit galten Kunststoffe als billige, wenig leistungsfähige Ersatzstoffe. Daraus
resultierte ein minderwertiges Image für den Werkstoff, die Fertigungs- prozesse und die
daraus entstandenen Produkte, das sich sehr lange in der öffentlichen Meinung gehalten
hat.
Seit einer Reihe von Jahren werden zunehmend anspruchsvollere Strukturen, Substrukturen
und Systeme in Kunststoffen entwickelt und in die Serie überführt. So hat sich der
Werkstoff "Kunststoff" aufgrund seiner vielfältigen Gestaltungs- methoden und
Verarbeitungstechnologien zu einem Hochleistungswerkstoff ent- wickelt, der aus unserem
Leben nicht mehr wegzudenken ist.
Mit dem neu gegründeten Institut für Kunststofftechnik möchte die TU Clausthal einen
entscheidenden Beitrag in mehrfacher Hinsicht zum Einsatz und der Ver- breitung der
Kunststofftechnologie leisten:
In der Lehre ist ein eigenständiger Studiengang "Kunststofftechnik" mit den
zwei Vertiefungsrichtungen "Polymerwerkstoffe" und
"Kunststoffverarbeitung" ins Leben gerufen worden. Damit sollen die Engpässe im
Ingenieurnachwuchs be- seitigt werden und junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die
Industrie ausge- bildet werden.
In der Forschung sind grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungsvor- haben auf
nationaler und internationaler Kooperationsbasis mit Hochschulen und Industrieunternehmen
geplant bzw. bereits in Angriff genommen worden. Themen- stellungen beinhalten Fragen zu
Entwicklungen im Werkstoffbereich und der Pro- zeßtechnologie.
Die praktische Umsetzung wird in einem neu zu errichtenden Labor erfolgen, das sowohl mit
Basisgeräten für die Werkstoffcharakterisierung als auch mit Verar- beitungsmaschinen
(z.B. Spritzgießmaschine, Presse etc.) ausgestattet sein wird. Es ist eine
interdisziplinäre Forschungsdenkweise erforderlich, um all die Frage- stellungen, die
noch zu klären sind, kompetent zu erforschen (z.B. mit technischer Chemie, physikalischer
Chemie, Maschinenbau etc.). Das unter Forschung abruf- bare Projekt "Mountainbike in
Faserverbundbauweise" beschreibt in Kurzfassung eine Vorgehensweise zur Gestaltung
multifunktionaler Strukturen.
Empfehlen
Sie diese Seite weiter